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Für Angelvereine, Teichbesitzer und Träger wasserbaulicher Maßnahmen.

Uferbefestigung


angepasste Maßnahmen für einen nachhaltigen Erosionsschutz
und eine sichere Begrünung.


Uferschwund
Viele stehende Gewässer - besonders Baggerseen - besitzen keine oder nur eine ungenügend ausgebildete Röhrichtzone. Dadurch ist das Ufer schutzlos dem Wellenschlag ausgeliefert und es kommt zu Abbrüchen und Verlandung. Neben den koventionellen „harten“ Maßnahmen (Faschinen, Steinpackung) - die oft den Einsatz von schwerem Gerät in sensiblen Bereichen erfordern - hat sich das Anpflanzen von Röhrichtstreifen zur Ufersicherung gut etabliert. Röhrichtstreifen passen ins Landschaftsbild, verursachen keine hohen Instandhaltungskosten
und bieten vielen Arten Lebensraum über und unter Wasser.

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Pflanzenwalzen
In jüngster Zeit haben sog. Xylitwalzen zunehmend den Kokoswalzen als Bauelement
zur Sicherung des Ufers abgelöst. Bei vergleichbaren Kosten weisen sie eine deutlich
längere Haltbarkeit auf. Xylitwalzen bestehen aus Xylitfasern, die in eine Kunstfaserarmierung gepresst sind. Es besitzt die Struktur der von Holzfasern, ist dabei aber zäh und elastisch und hat eine starke Widerstandsfähigkeit gegenüber mechanischen Beanspruchungen sowie biologischen Abbauprozessen. Durch die dichte Lagerung der Faser und das hohe Gewicht sind Xylitwalzen vergleichsweise stabile Bauteile. Sie besitzen eine große Filterwirkung und schützen die Ufer vor Unterspülung. Wichtig für die nachhaltige Anwendung ist die hohe Standzeit der Faser; Xylit ist erst nach etwa 30 Jahren vollständig biologisch abgebaut.
Xylitwalzen sind eine echte Alternative zu Steinschüttungen oder Steinwalzen. Neben
der Haltbarkeit weist die Faser eine gute Besiedelbarkeit auf und hat positive Auswirkungen auf die Wasserqualität.

 

Biologische Reinigung

Schilfbestände gehören zur natürlichen Röhrichtzone von Gewässern und sind unverzichtbare Elemente für die Selbstreinung des Wassers. Üppige Bestände weisen auf eine starke Nährstoffentnahme hin. Das Mähen von Schilf im Herbst ist völlig problemlos für die Pflanzen. Das Mähgut ist zu 100 Prozent biologisch abbaubar und kann bedenkenlos kompostiert werden.


Bäume im Uferbereich
Bäume und Sträucher behindern stark das Wachstum der Ufervegetation. Das von
den Ästen und Blättern herabtropfende Regenwasser wirkt sich sehr negativ auf die
Gesundheit der Pflanzen aus. Neuanpflanzungen haben nur einen spärlichen Austrieb
bzw. die Pflanzen gehen ganz ein. Wenn es möglich ist, sollte man einen ca. 10-15 m
breiten Uferstreifen von Bäumen und Sträuchern befreien und in den folgenden Jahren
auch weiterhin freihalten.

Wasserreinigung und Lebensraum für Angel - und Gartenteiche. Gerade wenn keine Flachwassserzonen vorhanden sind, ersetzt das schwimmende Wurzelwerk Laiichhabitate und Schutzzonen für Fische und reinigt biologisch das Wasser.

Erosionstschutz für Uferränder - und Böschungen. Neben der Festigung des Ufers baut man automatisch Schutzzonen für Fisch und Amphibien und verbessert die Wasserqualität durch die Entnahme von Nährstoffen.

Lebensraum für Insekten, Amphibien, Reptilien und Fische. Sie bieten Schutz vor Erosion und reinigen die Gewässer. Ein Grundbaustein für ein funktionierendes Gewässer.

Pflanzen

Uferzonen